Schweiz leitet Programm für nachhaltige Ernährungssysteme

Die Schweiz übernimmt die Co-Leitung des Sustainable Food Systems Programme, welches von der UNO ins Leben gerufen wurde. Ziel dieser internationalen Initiative ist es, verschiedene Akteure zu vereinen und Kapazitäten für die nachhaltigere Gestaltung von Ernährungssystemen bereitzustellen.

​Produktion und Konsum von Nahrungsmitteln üben einen starken Druck auf die natürlichen Ressourcen aus. Um die von den Vereinten Nationen festgelegten Ziele für eine nachhaltige Entwicklung zu erreichen, sind deshalb auch Veränderungen in den Ernährungssystemen notwendig. Das Sustainable Food Systems Programme (SFSP), welches von der UNO ins Leben gerufen wurde, soll den Wandel hin zu nachhaltigeren Konsum- und Produktionsmustern beschleunigen. Im Oktober 2015 wurde der Schweiz die Co-Leitung dieser internationalen Initiative erteilt, gemeinsam mit Südafrika und dem niederländischen Institut für Entwicklungszusammenarbeit Hivos. Ziel des Programms ist es, verschiedene internationale Organisationen, Regierungen sowie Akteure aus Wirtschaft und Gesellschaft zusammenzubringen. Es sollen Kapazitäten aufgebaut werden, um Ernährungssysteme nachhaltiger zu gestalten und die Öffentlichkeit dafür zu sensibilisieren. Das SFSP wird in den kommenden sieben Jahren sowohl in westlichen Staaten wie auch in Entwicklungsländern umgesetzt. Die Schweizer Co-Leitung wird vom Bundesamt für Landwirtschaft sichergestellt.